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„Ultrahocherhitzte“ und „sterilisierte“ Milch

Wo liegt der Unterschied?

Frage

Wo liegt der Unterschied zwischen "ultrahocherhitzter" und "sterilisierter" Milch?'
Wie sieht die Keimbelastung in beiden Fällen aus?

Antwort

Der Unterschied zwischen „ultrahocherhitzter“ und „sterilisierter“ Milch liegt im Erhitzungsverfahren und damit auch in der Mindesthaltbarkeit der ungeöffneten Packungen.

Ultrahocherhitzte Milch, so genannte H-Milch, wird kurz auf mindestens 135 °C erhitzt und keimfrei abgefüllt wurde. Sie ist verschlossen mindestens sechs bis acht Wochen haltbar.

Sterilmilch wird 20 bis 30 Minuten lang auf etwa 110 °C erhitzt. Sie ist verschlossen bis zu einem Jahr haltbar. Das Verfahren wird deutlich seltener angewendet, denn der Vitaminverlust ist wesentlich höher als bei H-Milch. Auch geschmacklich ist sie der H-Milch unterlegen. Eine Kennzeichnung der Sterilisierung ist nicht vorgesehen. Verbraucher können diese lediglich aufgrund der langen Haltbarkeit der pasteurisierten Milch vermuten.

Vermehrungsfähige Keime sind in beiden Milchsorten nicht mehr enthalten. Daher sind sie ohne Kühlung haltbar. Nach Anbruch gehören sie in den Kühlschrank und sollten innerhalb weniger Tage verbraucht werden.

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Letzte Änderung 
20. Dezember 2018