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Süßstoff und Sorbit

Sind die Lebensmittelhersteller zur Kennzeichnung von Süßstoff und Sorbit verpflichtet?

Frage

Ich vermisse sehr oft die Kennzeichnung von Sorbit und Süßstoff in Lebensmitteln. Ich merke dies dann immer sehr schnell, wenn ich sehr starkes Sodbrennen, Darmkrämpfe und Durchfall bekomme. Die Kennzeichnung wäre sehr nötig, denn es gibt immer mehr Personen, die eine solche Intoleranz haben.

Antwort

Sorbit und Süßstoffe zählen zu den Zusatzstoffen und müssen bei verpackten Lebensmitteln in der Zutatenliste aufgeführt sein.

Für den Zuckeraustauschstoff Sorbit finden Sie im Zutatenverzeichnis die Angabe „Süßungsmittel Sorbit“ oder „Süßungsmittel E 420“.

Es gibt verschiedene Süßstoffe, die sehr unterschiedlich zusammengesetzt sind. Sie sind ebenfalls leicht als „Süßungsmittel" mit Nennung der Substanz oder "Süßungsmittel E ...“ zu erkennen.

Zusätzlich wird der Einsatz von Süßstoffen und Zuckeraustauschstoffen sowohl bei unverpackten als auch bei verpackten Lebensmitteln, in Gaststätten und Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung kenntlich gemacht durch die Angabe „mit Süßungsmittel(n)“. Sind in dem Lebensmittel sowohl Zucker als auch Süßungsmittel enthalten, muss auf dem Etikett stehen: „mit Zucker(n) und Süßungsmittel(n)“.

Bei den Zuckeraustauschstoffen muss der Warnhinweis "Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken" auf der Verpackung erscheinen, wenn ihr Anteil über zehn Prozent am Gesamtprodukt beträgt.

Der Einsatz von Süßstoffen und Zuckeraustauschstoffen wird also nicht verschwiegen.

Sorbit kann allerdings nicht nur als Zusatzstoff in Lebensmittel gelangen, sondern in geringen Mengen auch als natürlicher Bestandteil von Zutaten, zum Beispiel von Obst.

Möglicherweise sind Ihre Beschwerden nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel aber auf andere Zutaten zurückzuführen.

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Letzte Änderung 
6. Dezember 2016

Kommentare

Sorbitol wird nicht nur als Zuckeraustauschstoff verwendet, sondern auch als Feuchthaltemittel. Marzipan, Zahnpasten... zu 90 % findet man das künstlich hergestellte "Fruchtzucker" in diesen Produkten. Ich reagiere nach kleinsten Mengen darauf. Und zwar mit starke Stiche in der Unterleibgegend, die ein Vorzeichen sind für einen Verstopfungsartigen zustand, gefolgt von Darmbluten.
Sorbit ist höher konzentriert in Steinobst zu finden. Pfirsiche, Nektarinen und co. kann ich aber tonnenweise essen, ohne das diese Beschwerden auftreten!


Auf den meisten Zahnpastatuben findet man keinen Hinweis auf Sorbit, obwohl es darin enthalten sein soll. So vermute ich, dass auch auf anderen Verpackungen der Hinweis "vergessen" wird, weil viele Zusammensetzungen auch Betriebsgeheimnisse sind. Ich habe auch eine Sorbitintoleranz durch Atemtest festgestellt, am besten man kocht selber, ohne Zusatzstoffe. Das bekommt mir sehr gut und ich weiß, was drin ist.


soweit ich weiß, müssen Zuckeraustauschstoffe erst ab 10% gekennzeichnet sein. Da Sorbitol unter diese Gruppe fällt, nehme ich an, dass die Zahnpastaindustrie sicher geht dass sie genau so viel verwenden um kennzeichnungsfrei zu bleiben


Auch ich leide unter eine Unverträglichkeit gegenüber Süßstoffen ,deshalb nervt es mich das auch in vielen Medikamenten auch Antibiotika diese enthalten sind .Auch Erjältungsmittel, Getränke usw.warum kann man nicht Stevia verwenden?


Weil Stevia, zumindest die Steviolglycoside, auch ein Süßungsmittel mit E-Nummer sind!


Ich reagiere seit Teenagerzeit mit starkem Juckreiz nach dem duschen, va an den Beinen, wenn ich am Tag zuvor Süssstoffe konsumiert hab. Ich weiss, es klingt schräg, ist aber so. Konsumiere ich viel, juckt es auch bereits, nachdem ich mich abends ins Bett gelegt hab. Vermutlich reagiert Feuchtigkeit mit Abbauprodukten an der Haut. In manchen Lebensmitteln ist sind Süssstoffe deklariert (Kaugummis), in anderen nicht (Giottos lösen es bei mir auch aus). Ich bin enttäuscht, dass die Industrie da nicht transparenter ist.