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Streichfette: Palmöl zeigt sich oft erst im Kleingedruckten

Mischstreichfette mit Butter und Rapsöl liegen im Trend. Sie vereinen den beliebten Buttergeschmack mit einer angenehmen Streichfähigkeit. Häufig heben Anbieter auf der Schauseite neben der Butter auch das Rapsöl hervor, denn es gilt wegen seiner ungesättigten Fettsäuren als besonders günstig. Doch Verbraucher sollten  genau hinschauen. Denn neben den beworbenen Hauptzutaten enthalten einige Produkte zusätzlich Palmöl. Das zeigt unter anderem ein aktueller Test der Stiftung Warentest. Zwar muss das Palmöl in der Zutatenliste namentlich genannt werden. Manch ein Verbraucher entdeckt das aber erst nach dem Kauf, wie Verbraucherbeschwerden bei Lebensmittelklarheit zeigen.

Rapsöl hervorgehoben, zusätzlich Palmöl enthalten

Rapsöl gilt als besonders hochwertig, da es viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthält. Im Gegensatz dazu ist Palmöl reich an gesättigten Fettsäuren, die sich ungünstig auf die Blutfette auswirken können. Auch aus Gründen der Nachhaltigkeit möchten manche Verbraucher auf Palmöl verzichten. Laut Stiftung Warentest kommt ein gutes Streichfett mit Butter und Rapsöl aus. Viele Streichfette erfüllen diesen Anspruch, wie der aktuelle Test zeigt: 14 von 23 geprüften Produkten erhielten die Note „Gut“. Neben der Zusammensetzung wurden vor allem der Geschmack, die ernährungsphysiologische Qualität sowie die Deklaration getestet. Einige der Produkte enthalten zusätzlich Buttermilch, Joghurt oder Milchsäurekulturen, mitunter auch Palm- oder Kokosöl oder beides. In zwei Produkten war mehr Palmöl als Butter und Rapsöl zusammen enthalten.

Verbraucher, die Palmöl meiden möchten, sollten in jedem Fall einen Blick in die Zutatenliste werfen. Nur dort sind alle Zutaten vollständig aufgeführt.

 

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