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Das gehört aufs Etikett (Textversion)

Am Beispiel des imaginären Produkts "Milky Choco" zeigen wir, welche Kennzeichnungen ein Produkt haben sollte und welche zusätzlichen Kennzeichnungen es gibt. Alle Kennzeichnungen sind unten nacheinander aufgelistet und beschrieben. Es wird jeweils ein Beispielbild für die Kennzeichnung gezeigt.  

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Diese Angaben gehören auf jedes Lebensmittel

Allergenkennzeichnung

Beispiel für fettgedruckte Zutaten in der Zutatenliste als Kennzeichnung von Allergenen

Zutaten, die häufig zu Allergien oder Unverträglichkeiten führen, sind in der Zutatenliste hervorgehoben, beispielsweise fettgedruckt: zum Beispiel „Gewürze (mit Sellerie)“ oder im Beispiel Milky Choco der „Emulgator Sojalecithin“.

Mehr Informationen zur Allergen-Kennzeichnung.

 

Bezeichnung

Beispiel für Produktbezeichnung: "Bio-Milchmischgetränk aus fettarmer Milch mit Schokoladenpulver und fettarmem Kakao, ultrahocherhitzt

Die Bezeichnung ist eine Beschreibung des Lebensmittels, die die Art des Produktes und dessen charakteristische Merkmale angibt. Im Gegensatz zum Produktnamen „Milky Choco“ geht beispielsweise aus der Bezeichnung hervor, dass es sich um ein Milchmischgetränk handelt und wodurch es sich auszeichnet.

Mehr Informationen zur Bezeichnung.

 

Füllmenge

Beispiel für eine Füllmengenangabe: "500 ml"

Die Nettofüllmenge gibt Auskunft über das Gewicht oder das Volumen, manchmal auch über die Stückzahl des enthaltenen Lebensmittels. In der Regel sind Fertigpackungen mit flüssigen Lebensmitteln die Füllmenge nach Volumen (in Liter oder Milliliter) gekennzeichnet, alle anderen Lebensmittel nach Gewicht (in Gramm oder Milligramm).

Diese so genannte Nennfüllmenge ist aber keine Garantie dafür, dass Sie auch tatsächlich genau die angegebene Menge erhalten, denn für Hersteller gilt das Mittelwertprinzip.

 

Mengenkennzeichnung

Beispiel für Mengenangaben im Zutatenverzeichnis, zum Beispiel "1,9 Prozent"

Für Zutaten, die Teil der Bezeichnung sind oder durch Bilder und Worte beworben werden, muss der Mengenanteil auf der Verpackung stehen. Beim Produkt Milky Choco erfahren Sie deshalb den Schokoladenanteil. Der Mengenanteil wird entweder in der Bezeichnung, in unmittelbarer Nähe davon oder im Zutatenverzeichnis angegeben.

Mehr Informationen zur Mengenkennzeichnung.

Mindesthaltbarkeitsdatum

Beispiel für eine Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums: "Mindestens haltbar bis: 15.12.2028"

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) gibt an, bis zu welchem Zeitpunkt das ungeöffnete und richtig gelagerte Lebensmittel seine maßgeblichen Qualitätseigenschaften wie Geschmack, Geruch und Nährwert behält. Auch nach Ablauf des MHDs sind Lebensmittel nicht unbedingt „verdorben“. Häufig sind sie noch in Ordnung und dürfen noch verkauft werden.

Auf leicht verderblichen Lebensmitteln finden Sie kein MHD, sondern ein Verbrauchsdatum. Es gibt an, bis zu welchem Zeitpunkt das Lebensmittel verbraucht werden soll. Über diesen Zeitpunkt hinaus darf das Produkt nicht verkauft werden und sollte weggeworfen werden.

Mehr Informationen zum Mindesthaltbarkeitsdatum und dem Verbrauchsdatum.

 

Nährwertkennzeichnung

Beispiel einer Nährwerte-Tabelle

Auf fast allen verpackten Lebensmitteln muss eine Nährwerttabelle stehen. Diese enthält mindestens den Energiegehalt (Kalorien) und die Hauptnährstoffe Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker, Eiweiß und Salz. Auch für beworbene Nährstoffe muss die Menge angegeben werden.

Die Angaben müssen sich auf 100 Gramm oder 100 Milliliter eines Lebensmittels beziehen, zusätzlich können sie pro Portion berechnet sein. Für Vitamine und Mineralstoffe ist anzugeben, wie viel Prozent der empfohlenen Referenzmenge das Lebensmittel liefert.

Mehr Informationen zur Nährwertkennzeichnung.

Preis / Grundpreisangabe

Beispiel für ein Preisetikett mit Grundpreisangabe

Der Preis des Lebensmittels muss entweder auf der Verpackung oder am Regal stehen. Zusätzlich müssen Sie bei fast allen Lebensmitteln den Grundpreis erfahren. Dies ist der Preis eines Lebensmittels pro Mengeneinheit, meist pro Liter oder Kilogramm.

Die Grundpreisangabe am Regal erleichtert Ihnen den Preisvergleich bei ähnlichen Produkten mit unterschiedlichen Füllmengen.

Bei Waren, die pro Stück verkauft werden, wie bei Zitronen oder Gurken, ist keine Grundpreisangabe erforderlich.

Mehr Informationen zu Grundpreisangaben.

 

Verantwortliche Firma

Beispiel für die Angabe der verantwortlichen Firma: Firmenname und Anschrift

Auf jedem Lebensmittel muss das verantwortliche Unternehmen mit Adresse genannt werden. Bei Beschwerden und Fragen können Sie sich an die hier genannte Firma wenden.

Sie erfahren durch die Firmenangabe jedoch nicht zwangsläufig, wer das Lebensmittel hergestellt hat oder wo es produziert wurde. Statt des herstellenden Betriebs können nämlich auch das Verpackungs- Import oder Handelsunternehmen auf der Verpackung stehen.

Mehr Informationen zur verantwortlichen Firma.

Zutatenverzeichnis

Beispiel für ein Zutatenverzeichnis mit Allergen- und Mengenkennzeichnung (jeweils hervorgehoben im Zutatenverzeichnis)

Das Zutatenverzeichnis listet alle Zutaten in der Reihenfolge ihres Gewichtsanteiles auf. An erster Stelle steht die Zutat, die den größten Anteil im Produkt ausmacht. Am Ende der Liste finden sich meist Gewürze, Aromen und Zusatzstoffe, die nur in geringer Menge enthalten sind.

Zutaten, die häufig zu Allergien oder Unverträglichkeiten führen, sind in der Zutatenliste hervorgehoben, beispielsweise fettgedruckt.

Mehr Informationen zur Zutatenliste.

Mehr Informationen zur Allergenkennzeichnung.