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Unbefriedigend: Verbraucher müssen Luft im Eis mitbezahlen

Die Fertigpackungsverordnung legt fest, dass Füllmengen mit flüssigen Lebensmitteln nach Volumen, alle anderen Lebensmittel dagegen nach Gewicht zu kennzeichnen sind. Für Speiseeis gibt es allerdings eine Ausnahme: Es zählt quasi als flüssiges Lebensmittel. Die Füllmenge wird daher nach Volumen gekennzeichnet und auch der Grundpreis wird danach berechnet.

In der Praxis bedeutet dies, dass aufgeschlagene Luft die Füllmenge erhöht. Der Grundpreis, der auf das Volumen bezogen wird, kann dadurch niedriger ausfallen. Beschwerden von Verbrauchern zeigen, dass diese Angabe Konsumenten verärgert.

Lebensmittelklarheit.de fordert den Gesetzgeber auf, die Ausnahmeregelung für Speiseeis abzuschaffen. Die Füllmenge von Speiseeis sollte nach Gewicht und nicht nach Volumen berechnet werden.   

Hinweis: Unsere Kurzmeldungen geben grundsätzlich den Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Sie werden in der Regel nicht aktualisiert.

Der leichtsprachliche Text wurde übersetzt von:
Isabella von Luxburg,
luxburg@leichtzulesen.org,
www.leichtzulesen.org
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Der Text wurde geprüft durch die Prüflesegruppe:
Menschen mit Lernschwierigkeiten Zentrum Leichte Sprache Allgäu,
https://www.kjf-augsburg.de/angebote-leistungen/weitere-angebote/zentrum-leichte-sprache/

 

Edmund Nagels
12.07.2019 - 12:52

hat irgend jemand schon erlebt, dass sich unsere zuständigen Minister in Berlin darum kümmert ? Lobbyarbeit voran !

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