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Kennzeichnung bei „Food-To-Go“

Frage

Welche Informationen müssen bei Speisen "Außer Haus" / "To Go Food" aus Restaurants auf Etiketten angegeben werden, jetzt, wo in der Coronakrise viele Restaurant gegarte Speisen zum Mitnehmen anbieten?

Antwort

Für Mahlzeiten, die „To-Go“ im Restaurant abgeholt werden, müssen Anbieter die gleichen Informationen zur Verfügung stellen, die Sie auch beim Restaurantbesuch erhalten würden.

Im Wesentlichen müssen die Gastronomen über die in ihren Speisen enthaltenen Allergene und über einige Zusatzstoffklassen informieren. Die Zusatzstoffe müssen in der Speisekarte stehen. Falls diese nicht vorhanden ist, muss der Anbieter in einem Aushang oder einer sonstigen schriftlichen Mitteilung über die Zusatzstoffe informieren. In Bezug auf die Allergene genügt eine mündliche Information, wenn eine schriftliche Aufzeichnung über die allergenen Zutaten vorliegt. Zudem muss der Anbieter in einem Aushang oder auf einem Schild darauf hinweisen, dass die Angaben zu Allergenen auf Nachfrage erhältlich sind.

Bei telefonischer oder Online-Bestellung müssen die Informationen schon bei der Bestellung zur Verfügung stehen., also auf der entsprechenden Website oder im Angebotsblatt.

Hat der Anbieter die Speisen vorverpackt und bietet sie zur Selbstbedienung an, zum Beispiel Suppen in Flaschen oder ähnliches, gelten noch umfangreichere Kennzeichnungsvorschriften: Beispielsweise müssen dann auch der Name und die Adresse des Anbieters, die Füllmenge, eine Zutatenliste inklusive Hervorhebung der Allergene und das Mindesthaltbarkeitsdatum auf dem Etikett stehen.

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Letzte Änderung 
2. März 2021