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Dessertsoße mit Vanillegeschmack

Schüssel mit hausgemachten Vanillesauce
© magone - 123rf.com

Frage

Darf Dessertsoße mit Vanillegeschmack als Vanillesoße verkauft werden?

Antwort

Die Bezeichnung „Vanillesoße“ ist rechtlich nicht definiert.

Die übliche Zusammensetzung einer Vanillesoße ist in den Leitsätzen für Pudding und andere süße Desserts beschrieben. Demnach sollten für 500 Milliliter Vanillesoße mindestens 0,4 g Vanilleschoten oder eine geschmacklich entsprechende Menge natürliches Vanillearoma zugesetzt werden.

Werden bei einem Vanilledessert oder einer Vanillesoße zusätzlich natürliche oder künstliche Aromen verwendet, sollten diese Erzeugnisse gemäß den Leitsätzen zum Beispiel als „Dessert Vanille-Geschmack” kenntlich gemacht werden.

Die Leitsätze sind rechtlich nicht bindend, sie dienen aber allen Beteiligten aus Herstellung, Handel und Lebensmittelüberwachung als Grundlage für die Bewertung der Lebensmittel.

Aus unserer Sicht sollte eine Dessertsoße, die die Anforderungen an eine übliche Vanillesoße nicht erfüllt, da beispielsweise der Vanillegeschmack ganz oder zu großen Teilen aus Aroma stammt, nicht als Vanillesoße bezeichnet werden.  

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Letzte Änderung 
4. März 2021