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Rahmkäse Pfeffer, in Scheiben

 

Bunte Pfefferkörner prominent abgebildet, doch im Käse steckt ausschließlich grüner Pfeffer.

Verbraucherbeschwerde 

Auf der Packung ist bunter Pfeffer (rot, grün, schwarz, weiß) abgebildet, der Käse enthält jedoch lediglich 1,2 % grünen Pfeffer.
Verbraucherin aus Erding vom 23.08.2020

 

Einschätzung der Verbraucherzentrale
Einschätzung der Verbraucherzentrale 

Zusammenfassung:

Die prominente Abbildung bunter Pfefferkörner weckt die Erwartung, dass der Käse verschiedenfarbigen Pfeffer enthält. Es ist aber ausschließlich grüner Pfeffer enthalten.
Der Hersteller sollte die Abbildung an den tatsächlichen Inhalt anpassen.

Darum geht’s:

Auf der Schauseite der Verpackung ist ein Etikett mit dem Produktnamen „Rahmkäse Pfeffer“ sowie einer prominenten Abbildung bunter Pfefferkörner aufgeklebt. Die Körner sind rot, grün, schwarz und weiß. Im Käse selbst sind einige angeschnittene grüne Pfefferkörner zu sehen. Die Zutatenliste zeigt, dass der Käse ausschließlich grüne Pfefferkörner enthält.

Das ist geregelt:

Informationen über Lebensmittel dürfen nicht täuschen, beispielsweise über die Eigenschaften wie die Zusammensetzung. Das ist ein wesentlicher Grundsatz in der EU-Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV).

So sieht’s die Verbraucherzentrale:

Die prominente Abbildung bunter Pfefferkörner weckt die Erwartung, dass der Käse verschiedenfarbigen Pfeffer enthält. Es ist aber ausschließlich grüner Pfeffer enthalten. 

Fazit:

Der Hersteller sollte die Abbildung an den tatsächlichen Inhalt anpassen.

Stellungnahme der FKS Frischkonzept Service GmbH, Viersen

Kurzfassung:

Das Etikett wurde intern einer nochmaligen Prüfung unterzogen. Um in Zukunft Verwirrungen über die Zutaten unseres Käses zu vermeiden, werden wir das Design anpassen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir so nachhaltig wie möglich arbeiten möchten und erst den Bestand der alten Etiketten aufbrauchen werden.

Stellungnahme Downloads 
Status 

Der Hersteller hat eine Änderung des Etiketts angekündigt. Das geänderte Etikett liegt der Verbraucherzentrale bislang nicht vor.

Stand 
28. Januar 2021