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Nach Abmahnung: Safthersteller ändert das Etikett – minimal

Innocent Direktsaft Wilde Blaubeere, Johannisbeere & Cranberry
Innocent Direktsaft Wilde Blaubeere, Johannisbeere & Cranberry

Fruchtabbildungen auf Verpackungen können bei Verbrauchern Erwartungen wecken. Auf dem „Innocent Direktsaft Wilde Blaubeere, Johannisbeere & Cranberry“ prangte eine große Blaubeere, umgeben von einigen Johannisbeeren und Cranberries. Doch in der Flasche steckten 73 Prozent Apfelsaft, einige weitere Früchte und nur 4 Prozent Blaubeerpüree. Gleich mehrere Verbraucher sahen sich dadurch getäuscht und meldeten das Produkt bei Lebensmittelklarheit. Die Expertinnen des Portals konnten den Täuschungsvorwurf nachvollziehen und gaben den Fall an den Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) weiter, der den Anbieter daraufhin abmahnte.

Zunächst unterzeichnete die Innocent Deutschland GmbH die Unterlassungserklärung zwar nicht, änderte dennoch das Etikett des Safts. Zusätzlich zu den groß abgebildeten Beeren sind nun auch Apfel- und Birnenstücke sowie Trauben auf der Schauseite abgebildet – allerdings halb versteckt hinter der Blaubeere und deutlich kleiner als diese.

Inzwischen hat der Anbieter auch die Unterlassungserklärung unterschrieben und zugesichert, das Produkt nicht mehr in der alten Aufmachung in den Verkehr zu bringen.

Ob die geringfügige Änderung der Abbildung aber dazu führt, dass Verbrauchern die Zusammensetzung des Getränks klarer wird, oder ob die Firma die Aufmachung nochmal ändern wird, bleibt abzuwarten.

Letzte Änderung 
6. November 2018
Hinweis

Bitte beachten Sie: Unsere Kurzmeldungen geben grundsätzlich den Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Sie werden nicht aktualisiert.