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Streichzarte Butter: Enthält sie „Weichmacher“ wie Rapsöl?

Zurzeit gibt es Butter, die bei Kühlschranktemperatur streichfähig bleibt. Enthält sie Rapsöl oder ähnliche weichmachende Zutaten?

Frage

Zurzeit gibt es Butter, welche bei Kühlschranktemperatur streichfähig bleibt. Müssen die Bezeichnung „streichzart“ oder vergleichbare Hinweise angegeben werden, wenn dieser Butter ein Weichmacher (Rapsöl o.ä.) beigemischt ist? Meinem Gefühl nach ist manche Butter „streichzart“, aber kein Hinweis ersichtlich.

Antwort

Die Angabe „streichzart“ ist lebensmittelrechtlich nicht geregelt. Die Streichfähigkeit der Butter hängt von der Fütterung ab – Weidehaltung ergibt eine weichere Butter. Außerdem hat die Produktionsmethode einen Einfluss: Eine bestimmte Temperaturführung bei der Reifung des Rahms verbessert die Streichfähigkeit. Bei Butter aus Blöcken, die tiefgefroren waren, wird die Streichfähigkeit verbessert, indem sie vor dem Verpacken nochmal durchgeknetet wird.

Pflanzliche Öle wie Rapsöl sind in Butter nicht erlaubt.

Die verwendeten Zutaten sind im Zutatenverzeichnis zu finden. Dies könnten neben Butter zum Beispiel Kochsalz sowie der Farbstoff Betacarotin sein. Findet sich auf der Butterverpackung kein Zutatenverzeichnis, so besteht die Butter nur aus den für die Herstellung notwendigen Milchinhaltsstoffen und Milchsäurebakterienkulturen.

Dagegen dürfen Mischfette sowohl aus pflanzlichen als auch aus tierischen Lebensmitteln bestehen. Sie müssen dann auch als solche bezeichnet werden und dürfen nicht „Butter“ heißen.

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Letzte Änderung 
15. Juli 2020