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Streichzarte Butter: Enthält sie „Weichmacher“ wie Rapsöl?

Zurzeit gibt es Butter, die bei Kühlschranktemperatur streichfähig bleibt. Enthält sie Rapsöl oder ähnliche weichmachende Zutaten?

Frage

Zurzeit gibt es Butter, welche bei Kühlschranktemperatur streichfähig bleibt. Müssen die Bezeichnung „streichzart“ oder vergleichbare Hinweise angegeben werden, wenn dieser Butter ein Weichmacher (Rapsöl o.ä.) beigemischt ist? Meinem Gefühl nach ist manche Butter „streichzart“, aber kein Hinweis ersichtlich.

Antwort

Die Angabe „streichzart“ ist lebensmittelrechtlich nicht geregelt. Laut Herstellerangaben wird eine gute Streichfähigkeit der Butter durch die Fütterung – Weidehaltung ergibt eine weichere Butter – und die Produktionsmethode erreicht, zum Beispiel durch den Reifungsprozess.

Pflanzliche Öle wie Rapsöl sind in Butter nicht erlaubt.

Die verwendeten Zutaten sind im Zutatenverzeichnis zu finden. Hier gilt bei Butter eine Besonderheit: Die für die Herstellung notwendigen Milchinhaltsstoffe und Milchsäurebakterienkulturen müssen nicht ausgewiesen werden, sondern nur die „weiteren Zutaten“. Dies könnten zum Beispiel Kochsalz und der Farbstoff Betacarotin sein. Findet sich auf der Butterverpackung kein Zutatenverzeichnis, so besteht die Butter nur aus Milchinhaltsstoffen und Milchsäurebakterienkulturen.

Dagegen dürfen Mischfette sowohl aus pflanzlichen als auch aus tierischen Lebensmitteln bestehen. Sie müssen dann auch als solche bezeichnet werden und dürfen nicht „Butter“ heißen.

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Letzte Änderung 
4. Dezember 2018