Skip to content Skip to navigation

Schriftgröße

-A +A

Künstliche Aromen – auch in selbstgebackenen Weihnachtsplätzchen

Backaromen
© VZ Hessen

Wenn von künstlichen Aromen die Rede ist, denkt man vermutlich gleich an industriell verarbeitete Lebensmittel wie Fertiggerichte, Süßwaren und Erfrischungsgetränke. Im selbstgebackenen Kuchen und in den Weihnachtsplätzchen aus der eigenen Backofen erwartet man sie wohl kaum.

Dann lohnt sich aber ein kritischer Blick auf die Backzutaten. Haben Sie Ihre Butterplätzchen und Vanillekipferl mit Vanillinzucker gebacken? Steckt in den Zitronenplätzchen Zitronen-Backaroma? Ob sich in Ihrem  Weihnachtsgebäck auch künstlich hergestellte Aromen verstecken, erfahren Sie in der Zutatenliste Ihrer Backzutaten. Steht hier nur „Aroma“, können Sie davon ausgehen, dass es sich um chemisch-synthetisches Aroma handelt.

  • Vanillinzucker: In der Regel stammt das enthaltene Vanillin nicht aus der Vanille, denn das wäre relativ teuer.
  • Backaroma Zitrone: Steht „natürliches Zitronenaroma“ im Zutatenverzeichnis, so stammt das Aroma tatsächlich aus der Zitrone.
  • Backaroma Rum, Bittermandel oder Butter-Vanille: Das enthaltene „Aroma“ ist sicher kein natürliches Rum-, Bittermandel-, Butter- oder Vanillearoma, sonst stände es als solches in der Zutatenliste.
  • „Citro-Back“, „Orange-Back“ oder andere Ersatzprodukte für Zitronen- und Orangenschalen: Das meist enthaltene „natürliche Aroma“ stammt nicht aus Zitronen oder Orangen, sonst wäre es als „natürliches Orangenaroma“ bzw. „natürliches Zitronenaroma“ benannt.

Es gibt zahlreiche wohlschmeckende Alternativen für die Weihnachtsbäckerei: Echter „Vanillezucker“, geriebene Schale von einer Orange oder Zitrone und Gewürze wie Zimt, Nelken und Kardamom machen Aromen überflüssig.

Letzte Änderung 
17. Dezember 2014
Hinweis

Bitte beachten Sie: Unsere Kurzmeldungen geben grundsätzlich den Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Sie werden nicht aktualisiert.