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BMU-Umfrage: Mehrheit lehnt Gentechnik in der Lebensmittelproduktion ab

Gentechnik
Gentechnik © HNFOTO - Fotolia.com

Viele Menschen in Deutschland stehen dem Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft skeptisch gegenüber. Das zeigt die aktuelle Naturbewusstseinsstudie des Bundesumweltministeriums (BMU). Demnach wünschen sich 79 Prozent der mehr als 2000 Befragten ein Verbot der Gentechnik in der Landwirtschaft. 93 Prozent sind der Auffassung, dass mögliche Auswirkungen auf die Natur immer untersucht werden sollten, wenn Pflanzen gezielt gentechnisch verändert werden. Ebenfalls 93 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, dass Lebensmittel von Tieren, die gentechnisch verändertes Futter erhalten haben, im Handel gekennzeichnet werden sollten.

Interesse an Nachhaltigkeit ist groß

Weitere Fragen der Studie zeigten, dass der Bevölkerung die nachhaltige Nutzung der Meere ein großes Anliegen ist: Die große Mehrheit der Befragten unterstützt die Einrichtung von Meeresschutzgebieten und wünscht sich strengere Gesetze, damit die Fischerei mehr für den Meeresschutz tut – selbst wenn dadurch die Fischpreise steigen. 92 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, dass der Handel keine Fischprodukte von bedrohten Arten anbietet. 90 Prozent befürworten die Kennzeichnung von Fischprodukten aus umweltschonender Fischerei.

Ein weiteres wichtiges Thema der Studie war die Vermüllung der Ökosysteme mit Plastik.

Für die bundesweite Studie wurden 2065 zufällig ausgewählte Menschen ab 18 Jahren in Deutschland befragt. Die Naturbewusstseinsstudien werden im Auftrag des Bundesumweltministeriums und des Bundesamtes für Naturschutz seit 2009 alle zwei Jahre veröffentlicht.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums: „Naturbewusstseinsstudie: Deutsche wollen besseren Meeresschutz und keine Genpflanzen“

Letzte Änderung 
12. September 2018
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