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Bei Schoko-Weihnachtsmännern lohnt sich ein Preisvergleich

Mogelpackung Weihnachtsmänner
© Verbraucherzentrale Hamburg

Die Preisunterschiede bei Schoko-Weihnachtsmännern sind größer als bei normaler Tafel-Schokolade. Darauf weist die Verbraucherzentrale Hamburg (vzhh) anlässlich einer aktuellen Marktstichprobe hin. Besonders auffällig: Einige Milka-Weihnachtsmänner sind kleiner als im vergangenen Jahr, die Preise sind aber gleich geblieben oder sogar gestiegen.    

Versteckte Preiserhöhung bei Milka-Produkten

Für die Marktstichprobe verglich die Verbraucherzentrale das Angebot in neun verschiedenen Handelsketten. Die Preise für einen 200-Gramm-Weihnachtsmann reichten von 96 Cent bis 5,29 Euro. Das teuerste Produkt kostete damit mehr als fünfmal so viel wie die günstige Schokofigur.

Auch mit versteckten Preiserhöhungen gegenüber dem Vorjahr müssen Verbraucher in diesem Jahr rechnen. Beispielsweise fiel den Verbraucherschützern bei einigen Milka-Weihnachtsmännern ein Größenschwund gegenüber dem vergangenen Jahr auf. So sind die Alpenmilch-Weihnachtsmänner von Milka statt 50 nur noch 45 Gramm und statt 100 nur noch 90 Gramm schwer. Einige Händler verlangten für die geschrumpften Schokofiguren den gleichen Preis wie im Vorjahr, sodass die versteckte Preiserhöhung rund 11 Prozent beträgt. Andere Supermärkte erhöhten den Preis sogar, die relative Preiserhöhung liegt bei bis zu 36 Prozent.

Überteuerte Produkte im Regal stehen lassen

Bei Schoko-Weihnachtsmännern anderer Marken fielen die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Händlern nicht so hoch aus. Bei den Produkten von Ferrero betrug er maximal 25 Prozent. Die Schoko-Figuren von Lindt werden in der Regel zu Einheitspreisen verkauft, die auch auf der Verpackung stehen.

Angesichts der großen Preisunterschiede rät die Verbraucherzentrale dazu, die Preise zu vergleichen und überteuerte Produkte im Regal stehen zu lassen. Da das Gewicht der einzelnen Schokofiguren variiert, sollten Verbraucher die Grundpreise vergleichen, also die Preise pro 100 Gramm oder pro Kilogramm.

 

Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg

Letzte Änderung 
10. Dezember 2020
Hinweis

Bitte beachten Sie: Unsere Kurzmeldungen geben grundsätzlich den Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Sie werden nicht aktualisiert.