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Zucker und Salz in Tiefkühlgemüse

Wie kommt Zucker und Salz an Tiefkühlgemüse?

Frage

Wie kommt Zucker und Salz an Tiefkühlgemüse, zum Beispiel an Rosen- und Grünkohl?

Antwort

Fehlen Zucker und Salz in der Zutatenliste und sind lediglich in der Nährwerttabelle aufgeführt, können Sie davon ausgehen, dass die Inhaltsstoffe ausschließlich aus dem Gemüse stammen. Die meisten Gemüsesorten enthalten von Natur aus sehr wenig Salz (weniger als 0,3 Gramm pro 100 Gramm), allerdings durchaus eine gewisse Menge an Zucker, also Mono- und Disaccharide, beispielsweise Fruchtzucker.

Der Zuckeranteil schwankt je nach Gemüsesorte. So hat Rote Bete von Natur aus bis zu acht Gramm Zucker pro 100 Gramm. Rote Paprika, Karotte und Petersilienwurzel enthalten etwa fünf Gramm, Rosenkohl und Grünkohl dagegen nur zwei bis drei Gramm Zucker pro 100 Gramm. Im Vergleich zu Obst und vielen verarbeiteten Produkten ist dies jedoch sehr wenig.

Tiefgefrorene Gemüseprodukte wie Rosenkohl und Grünkohl sind häufig ungewürzt. Das heißt, der in der Nährwerttabelle aufgeführte Zucker und das Salz stammen wie oben erklärt aus dem Gemüse selbst. Daneben gibt es aber eine Reihe von zubereiteten, tiefgekühlten Gemüseprodukten, die vom Hersteller gewürzt sind. Wenn Sie keinen zusätzlichen Zucker oder Salz im Rosen- und Grünkohl wünschen, lieber selbst würzen oder derartige Zusätze bei Gemüse aus gänzlich meiden wollen, hilft ein kritischer Blick auf die Zutatenliste weiter. Hier müssen zugesetztes Salz und Zucker aufgeführt werden.  

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Letzte Änderung 
10. März 2017