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Käse ohne Zusatzstoffe

Wie kann ich feststellen, welche Käsesorten ohne Zusatzstoffe sind? Gibt es hierfür eine Auflistung?

© Alexandra Bucurescu - pixelo

Für Käse ist eine Reihe von Zusatzstoffen zugelassen, zum Beispiel einige Farbstoffe und Konservierungsstoffe, bei geschnittenem und geriebenem Käse auch Trennmittel.

Das heißt aber nicht, dass sie auch in jedem Käse eingesetzt werden. Das können Sie nur im Einzelnen überprüfen.

Bei verpacktem Käse sind Zusatzstoffe in der Zutatenliste aufgeführt. Sie erkennen sie an der Klassenbezeichnung, die angibt, wie ein Zusatzstoff wirkt, gefolgt von der Bezeichnung oder der E-Nummer des Zusatzstoffes, zum Beispiel „Konservierungsstoff Sorbinsäure“ oder „Farbstoff E 160a“. Mehr dazu finden Sie in unserem Artikel „Zusatzstoffe: Kosmetik für Lebensmittel“ (Link s. u.).

Schwieriger wird es bei lose verkauftem Käse an der Käsetheke. Hier müssen nur bestimmte Zusatzstoffe und Zusatzstoffgruppen kenntlich gemacht werden, beispielsweise „mit Konservierungsstoff“ oder „mit Farbstoff“. Die einzelne Substanz erfahren Sie dann nicht. Viele Zusatzstoffe wie Säuerungsmittel fallen nicht unter die Hinweispflicht.

Statt dieser Kenntlichmachung listen manche Anbieter in einem Ordner oder Aushang sämtliche enthaltenen Zutaten auf. An der Ware selbst oder mittels Aushang muss auf das Verzeichnis hingewiesen werden.

Aus Sicht interessierter Verbraucher ist das sicher die beste Lösung, denn in diesem Fall erfahren Sie – wie beim abgepackten Käse – alle Zusatzstoffe.

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Letzte Änderung 
30. März 2020