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Füllmenge: Zu wenig Butter in der Packung

Darf die Verpackung mitgewogen werden?

Frage

Die 250-Gramm-Packung Butter bei einem Discounter wiegt durchgehend etwas weniger als 250 Gramm, wenn man das Gewicht der Verpackung abrechnet. Es handelt sich dabei zwar nur um bis zu vier Gramm, was sich auf Dauer aber dennoch summiert. Handelt es sich hierbei um ein Mindergewicht, das hingenommen werden muss?

Antwort

Die auf die Packung aufgedruckte Füllmengenangabe ist die „Nettofüllmenge“. Die Verpackung darf grundsätzlich nicht mitgewogen werden.

Dennoch ist die angegebene Nettofüllmenge nicht immer exakt enthalten, denn für Fertigpackungen mit gleicher Nettofüllmenge gilt das Mittelwertprinzip. Danach darf die Füllmenge einer Charge im Durchschnitt nicht unterschritten werden. Abweichungen bei den einzelnen Verpackungen sind jedoch zulässig. So darf eine 250-Gramm Packung Butter beispielsweise bis zu neun Gramm weniger wiegen, wenn in den Verpackungen im Durchschnitt 250 Gramm enthalten sind. In Einzelfällen – bei bis zu zwei Prozent der Verpackungen – wird auch eine Abweichung bis zu 18 Gramm toleriert.

Mehr dazu finden Sie in unserem Infoartikel „Weniger fürs Geld – Ärgernis Füllmenge“ (Link s. unten).

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Letzte Änderung 
31. Januar 2019