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Versteckte Fruktose in Lebensmitteln

Hinter welchen Begriffen kann sich Fruktose im Zutatenverzeichnis verstecken?

Frage

Ich habe neulich eine sehr interessante Sendung über industrielle Lebensmittel und „Volksverfettung“ gesehen. Quintessenz: Fruktose könnte mehr Anteil an Fettleibigkeit haben als fette Lebensmittel.

Natürlich ist eine ausgewogene Ernährung ausschlaggebend. Ich möchte aber Industrieprodukte mit Glukose-Fruktose-Sirup meiden.

Meine Frage ist daher: Wenn auf einer Verpackung einfach nur "Zucker" als Inhaltsstoff angegeben ist, darf ich dann davon ausgehen, dass das nur Saccharose sein kann, oder dürfen die Hersteller alles, was chemisch zu den Zuckern gehört (Glukose, Fruktose, Maltose etc.) einfach als "Zucker" zusammenfassen?

Antwort

In der Zutatenliste steht „Zucker“ für Rübenzucker (Saccharose). Andere Zuckerarten und zuckerreiche Zutaten sind als solche benannt.

Fruchtzucker (Fruktose) verbirgt sich dort beispielsweise hinter folgenden Bezeichnungen:

  • Fruchtzucker/Fruktose
  • Fruktosesirup
  • Fruktose-Glukosesirup
  • Glukose-Fruktosesirup
  • Fruchtsüße

Dabei variiert der Anteil an Fruchtzucker in den genannten Zutaten.

Fruchtzucker ist außerdem von Natur aus in höherer Konzentration in Früchten enthalten. Trockenfrüchte und Fruchtsäfte können daher erhebliche Mengen Fruktose liefern. Auch Honig ist natürlicherweise reich an Fruchtzucker.

Davon zu unterscheiden sind die Zuckerangaben in der Nährwertkennzeichnung. In der Nährwerttabelle werden unter der Bezeichnung „Zucker“ alle Einfachzucker (Monosaccharide) und Zweifachzucker (Disaccharide) zusammengefasst, also auch Fruktose.

 

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Letzte Änderung 
13. Dezember 2019