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Kein Ergebnis im Streit um „gebackene“ Brötchen

Brötchentüte an der Backwarentheke
Brötchentüte an der Backwarentheke © contrastwerkstatt - Fotolia.com

Im Rechtsstreit des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks gegen Aldi Süd ging es um die Frage, ob bei Aldi wirklich „gebacken“ wird. Denn die in den Aldi-Automaten „gebackenen“ Brötchen werden zuvor bereits zu 60 bis 70 Prozent teilgebacken. Die Brötchen werden demnach vor allem erhitzt und gebräunt.

Der Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks verfolgt die Klage nun nicht weiter. Den Berichten zufolge hat der Prozess mit einem Vergleich geendet, bei dem jede Partei ihre Kosten selbst trägt.

Dadurch wird es keine Klarheit mehr darüber geben, ob die Angabe „gebacken“ für Brötchen aus dem Aldi-Automaten zutreffend ist.

Lebensmittelklarheit.de bedauert, dass es kein Urteil in diesem Rechtsstreit gibt. So bleibt für Verbraucher weiterhin unklar, was sie bei frisch „gebackenen“ Brötchen erwarten können.

Denn die repräsentative Verbraucherstudie von Lebensmittelklarheit hat gezeigt, dass die meisten Verbraucher die Bezeichnung „frisch gebacken“, für unpassend halten, wenn sie für vorgebackene Brötchen verwendet wird, die tiefgekühlt und erst mehrere Wochen später im Geschäft fertig gebacken werden.

Ähnlich fiel das Ergebnis der nicht-repräsentativen Abstimmung auf dem Portal aus: Knapp 70 Prozent der Teilnehmer forderten, dass bei der Werbung „frisch gebacken“ der Brötchenteig vom Bäcker hergestellt und die Brötchen daraus frisch gebacken werden.

Quelle: Deutsche HandwerksZeitung: Bäcker und Aldi beenden Streit. Pressemeldung vom 6.10.2015

Letzte Änderung 
5. November 2015
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Bitte beachten Sie: Unsere Kurzmeldungen geben grundsätzlich den Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Sie werden nicht aktualisiert.