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Herkunft von Eiern muss auch bei verarbeiteten Lebensmitteln zu erkennen sein

Eier
© Markus Mainka - fotolia.com

Millionen Eier in den Niederlanden sind mit dem Insektizid Fipronil belastet. Viele davon gelangten in Deutschland in den Handel. Anhand des Stempelcodes können Verbraucher erkennen, ob die Eier im eigenen Kühlschrank betroffen sind. Der Buchstaben-Zahlen-Kombination verrät die Haltungsform, das Herkunftsland sowie die Betriebsnummer. Die Nummern der belasteten Eier sind unter anderem unter http://www.verbraucher.de/biozid-fipronil-in-eiern  aufgelistet. Wer Eier mit den entsprechenden Nummern gekauft hat, sollte diese nicht mehr essen, sondern zum Händler zurückbringen oder entsorgen.  

Schwieriger ist die Situation bei eihaltigen, verarbeiteten Produkten wie Kuchen, Salaten oder Mayonnaise. Über die verwendeten Eier erfährt der Verbraucher nichts. Vor dem Hintergrund des Fipronil-Skandals zeigt sich, wie schwierig es in einem solchen Fall ist, die Herkunft verwendeten Eier bis zum Erzeuger zurückzuverfolgen – nicht nur für Verbraucher, sondern auch für die Lebensmittelüberwachung. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Lebensmittel über Ländergrenzen hinweg zurückverfolgt werden müssen.

Die Verbraucherzentralen fordern daher auch für verarbeitete Produkte eine EU-weit einheitliche Herkunftskennzeichnung. Auch beispielsweise bei Kuchen, Salaten oder Nudeln müssen Verbraucher erkennen können, woher die enthaltenen Eier kommen.
 

Quelle: Pressemitteilung des vzbv vom 07.08.2017: „Herkunft von Eiern muss immer klar erkennbar sein"

Letzte Änderung 
9. August 2017
Hinweis

Bitte beachten Sie: Unsere Kurzmeldungen geben grundsätzlich den Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Sie werden nicht aktualisiert.

Kommentare

Finde die Verantwortlichen gehören eingesperrt, der Betrieb geschlossen. Nur die Politiker sind korrupt, das ist das einzige Problem. Der gesamte EU Sau Haufen gehört weg.


Leider klappt das mit den Lebensmittelkontrollen immer schlechter. EU - weit noch schlechter. Für den Verbraucher sind auch hier umfangreichere Informationen erforderlich. Eine Kennzeichnung wäre dringend geboten, dies ist ja nicht der erste Lebensmittelskandal mit Eiern.