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Gerichtsurteil: Imker muss gesundheitsbezogene Werbung unterlassen

Werbung Hercules-Honig

„Gelee Royal verbessert die Gehirndurchblutung, (…) ist nervenstärkend und macht schöne Haut“: Mit solchen und zahlreichen weiteren gesundheits- und krankheitsbezogenen Angaben hatte die „Allgäuer Wanderimkerei“ ihre Bienenprodukte wie „Hercules-Honig“ beworben. Zu finden war die Werbung unter anderem auf der Homepage des Herstellers. Doch solche Auslobungen sind nicht zulässig.

Eine Verbraucherin meldete den „Hercules-Honig“ an Lebensmittelklarheit. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) forderte den Anbieter daraufhin auf, die gesundheits- und krankheitsbezogene Werbung zu unterlassen. Da der Hersteller die Unterlassungserklärung nicht unterzeichnete, ging der Fall vors Gericht. Das zuständige Landgericht Kempten untersagte dem Imker in seinem Urteil, weiterhin mit den unzulässigen Aussagen zu werben. Inzwischen hat der Anbieter sämtliche untersagten Angaben von seiner Internetseite entfernt.

Gesundheitsbezogene Angaben auf Lebensmitteln sind laut Health-Claims Verordnung nur dann zulässig, wenn sie zuvor geprüft und zugelassen wurden. Auch in der Werbung auf Internetseiten und in Prospekten darf ein Hersteller sein Produkt nicht mit unzulässigen Angaben anpreisen.

Letzte Änderung 
8. März 2017
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Bitte beachten Sie: Unsere Kurzmeldungen geben grundsätzlich den Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Sie werden nicht aktualisiert.