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Gerichtsurteil: Almased muss Werbung abspecken

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Berichte über Abnehmerfolge und gesundheitsbezogene Angaben wie "aktiviert den Stoffwechsel" sind unzulässig. Das Oberlandesgericht Celle gab der Verbraucherzentrale Sachsen mit ihrer Abmahnung Recht.

Die Almased Wellness GmbH bewarb ihr Produkt – ein Mahlzeitenersatz zur Gewichtsreduktion – mit konkreten Abnehmerfolgen, zum Beispiel "In wenigen Monaten von 75 auf 60 Kilo".

Die Produktverpackung verspricht: "aktiviert den Stoffwechsel" und "reguliert nachweislich den Blutzuckerspiegel".

Außerdem heißt es in der Anzeigenwerbung einer Fachzeitschrift sogar, dass Almased schmerzlindernd wirken kann und bei Rheuma, Osteoporose und Diabetes unterstützend hilft.

Das Oberlandesgerichts Celle hat alle diese Aussagen und Anpreisungen als unzulässig, teilweise irreführend und damit als gesetzeswidrig eingestuft.

Das Gericht hat keine Revision gegen das Urteil zugelassen. Die Almased Wellness GmbH hat aber Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt, um eine Zulassung der Revision beim Bundesgerichtshof zu erreichen. Somit ist das Urteil noch nicht rechtskräftig.

Quelle: Verbraucherzentrale Sachen e.V.: Almased – Versprechen abgespeckt. Pressemitteilung vom 28.10.2015

Letzte Änderung 
25. November 2015
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Bitte beachten Sie: Unsere Kurzmeldungen geben grundsätzlich den Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Sie werden nicht aktualisiert.