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Erfolgreich abgemahnt: Ein Hauch von Honig reicht nicht aus

Auf dem Etikett lobte REWE sein Produkt als „Jardinelle Cornichons mit Honig“ aus. Mehrere Wabenstücke und ein Löffel mit Honig unterstrichen den Eindruck, ein Produkt mit Gurken sowie dem Bienenerzeugnis zu bekommen. Tatsächlich steckten in dem Glas aber nur 0,1 Prozent Honig sowie reichlich Zucker plus Aroma, wie ein Blick auf die Zutatenliste zeigte.

Ein verärgerter Käufer beschwerte sich deshalb bei Lebensmittelklarheit – mit Erfolg. Die Verbraucherzentrale Hessen sah ausreichend Täuschungspotenzial und mahnte REWE erfolgreich ab. Der Anbieter hat inzwischen die Unterlassungserklärung abgegeben und die Rezeptur der Cornichons geändert. Statt 0,1 Prozent setzt der Hersteller nun 1,2 Prozent Honig zu.

 Zutaten in Mini-Mengen sind ärgerlich für Verbraucher und ein wiederkehrender Beschwerdegrund bei Lebensmittelklarheit. Viele Produktbeispiele zeigen, dass die Hersteller angepriesene Zutaten zwar zusetzen, aber nur in Mini-Mengen. Der Geschmack stammt dann im Wesentlichen von zugesetzten Aromen oder anderen Zutaten. Seit langem fordern die Verbraucherzentralen: Der Inhalt muss halten, was die Aufmachung des Lebensmittels verspricht.

Quelle: „Wer „Honig“ als Zutat anpreist, muss mehr als einen Hauch verwenden“ – Pressemeldung vom 10.02.2017

Letzte Änderung 
15. Februar 2017
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Bitte beachten Sie: Unsere Kurzmeldungen geben grundsätzlich den Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Sie werden nicht aktualisiert.