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Zutatenliste bei unverpackten Lebensmitteln

Alles was verpackt ist, hat eine Zutatenliste. Was ist aber bei offener Ware?

Rubrik 
Kennzeichnung

Frage

Alles was verpackt ist, kann mehr oder weniger kompliziert auf seine Inhaltstoffe hin "nachgelesen" werden. Was ist aber bei offener Ware an der Wurst- oder Brottheke? Beispiele: Weshalb darf ein Brot als Roggenbrot bezeichnet werden, obwohl auch andere Getreidesorten darin enthalten sind? Ebenso die Geflügel- oder Rinderwurst, die dann doch wieder Schweinefleisch mit beinhaltet? Teilweise sind bei Nachfragen selbst die Verkäuferinnen überfragt!

Wie will unser Gesetzgeber hier für eindeutige Klarheit für den Konsumenten sorgen?

Anwort

Unverpackte Lebensmittel unterliegen tatsächlich deutlich weniger Kennzeichnungsvorschriften als fertig verpackte Produkte. Mit Ausnahme weniger Zusatzstoffe und Zusatzstoffklassen müssen beispielsweise Zutaten an der Frischetheke nicht deklariert werden. Die Verbraucherzentrale unterstützt Ihre Forderung: Seit Jahren setzen sich die Verbraucherzentralen für eine umfangreiche Kennzeichnung unverpackter Lebensmittel ein.

Durch die Lebensmittelinformationsverordnung wird es zukünftig eine Verbesserung für Allergiker geben: Über Zutaten, die häufig Allergien auslösen, müssen Händler ab dem 14. Dezember 2014 auch bei unverpackten Produkten informieren. In welcher Form diese Auskunft erfolgt, ist noch nicht festgelegt.

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Letzte Änderung 
3. Februar 2014