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Light-Produkte

Rubrik: 
Gesundheit + Nährwert

Was hat es mit Light-Produkten auf sich?

Warum werden Light-Produkte eigentlich so verteufelt? Ich verwende sie als Diabetiker sehr oft, denn in ihnen sind nachweislich weniger Kohlenhydrate als in vergleichbaren "normalen" Artikel. Sie sind auch entsprechend gekennzeichnet, so dass sich Jedermann orientieren kann.

Antwort

Bei Lebensmitteln, die mit Begriffen wie „light“, „leicht“ oder „reduziert“ beworben werden, müssen konkrete Vorschriften eingehalten werden. Laut der Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben muss die Reduzierung eines Nährstoffes und/ oder des Kaloriengehaltes bei solchen Produkten mindestens 30 Prozent gegenüber einem vergleichbaren Lebensmittel ausmachen. Der Begriff „light“ kann sich dabei auf den Kohlenhydratgehalt, aber zum Beispiel auch auf den Zucker-, Fett- oder den Kaloriengehalt eines Lebensmittels beziehen.

Ein Trugschluss ist es, davon auszugehen, dass jedes Light-Produkt automatisch (30 Prozent) weniger Kalorien enthält. So kann ein Light-Milchprodukt beispielsweise einen reduzierten Fettgehalt aufweisen. Wurde jedoch gleichzeitig der Zuckergehalt erhöht, so kann dies dazu führen, dass sich die Kalorienmenge nicht wesentlich von einem vergleichbaren Produkt unterscheidet..

Bei Light-Produkten, die aufgrund eines verringerten Zuckergehaltes „leicht“ sind, werden anstelle des Zuckers häufig Süßstoffe oder Zuckeraustauschstoffe eingesetzt. Nachteilig kann daran sein, dass bestimmte Zuckeraustauschstoffe zu Blähungen oder Durchfall führen, wenn sie in größerer Menge verzehrt werden. Manche Verbrauchen wählen gezielt Produkte mit wenigen Zusatzstoffen aus und meiden daher Süßstoffe.

Beim Kauf dieser Lebensmittel ist es daher in jedem Fall ratsam, sich deren Zutatenliste und die Nährwerttabelle, die bei diesen Produkten verpflichtend ist, genau anzusehen.

Letzte Änderung: 
Dienstag, November 15, 2011