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Lachsforelle

Wird das Fischfleisch von Lachsforellen nur durch die Fütterung rosa?

Forelle
© Thomas-Francois - Fotolia

Frage

Es gibt keine Lachsforellen. Es gibt die europäische Bachforelle (Salmo trutta forma fario) und die amerikanische Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss). Lachsforellen sind Regenbogenforellen die mit Pellets gefüttert werden. Diese Pellets enthalten Stoffe, welche das Fischfleisch rosa färben. Warum ist das erlaubt?

Antwort

Unter der Bezeichnung „Lachsforelle“ können folgende Fische angeboten werden, sofern ihr Fleisch rosa oder orange bis rot gefärbt ist:

  • Salmo trutta fario, auch „Bachforelle“
  • Salmo trutta lacustris, auch „Seeforelle“
  • Salmo trutta trutta, auch „Meerforelle“
  • Oncorhynchus mykiss, auch „Regenbogenforelle“

Die rötliche Fleischfärbung ergibt sich durch die Art der Nahrung. Bei der Lachsforellenzucht in Aquakultur wird durch den Zusatz eines Carotinoids im Futter die Farbe des Fischfleischs gezielt beeinflusst.

Auch in der Natur aufgewachsene Forellen können dieses Carotinoid über die Nahrung aufnehmen, vor allem die Meerforelle, die sich unter anderem von kleinen Krebsen ernährt. So kann auch bei diesen Forellen das Fischfleisch eine rötliche Farbe annehmen.

Es ist zulässig, dem Futter von Nutztieren Carotinoide zuzusetzen. Außer bei Zuchtforellen ist das bei Zuchtlachs üblich. Auch Hühner erhalten Carotinoid-haltiges Futter, um die Farbe des Eigelbs zu intensivieren. Für den Zusatz dieser Stoffe gelten rechtsverbindliche Höchstmengen.

 

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Letzte Änderung 
14. November 2013