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Kennzeichnung von Selleriesalz

Inwieweit muss es in Lebensmitteln, zum Beispiel Wurst, deklariert werden?

Gewürzsalz
© kvladimirv - fotolia.com

Frage

Inwieweit muss das Gewürz Selleriesalz (oder Teile davon) in Lebensmitteln deklariert werden? Wie kann ich als Verbraucher feststellen, ob Selleriesalz in einer Wurst oder ähnlichem enthalten ist?

Antwort

Sellerie zählt zu den Allergenen, die auf Lebensmitteln auf jeden Fall gekennzeichnet werden müssen – auch wenn er nur als Teil einer zusammengesetzten Zutat wie Selleriesalz zugegeben wird. Das Allergen muss dann in der Zutatenliste hervorgehoben werden. Fehlt das Zutatenverzeichnis, muss der Hersteller einen Hinweis wie „enthält Sellerie“ aufdrucken.

Auch bei lose angebotenen Lebensmitteln sowie in der Gastronomie muss der Anbieter über Allergene wie Sellerie informieren. Er kann die Angaben beispielsweise auf einem Schild in der Nähe des Lebensmittels oder auf der Speisekarte bereitstellen. Entscheidend ist, dass sie für den Verbraucher leicht zugänglich sind. Sie können auch das Personal fragen, das Ihnen darüber Auskunft geben muss.

Diese Regelung gilt allerdings nicht für alle Gewürze. Für Kräuter und Gewürze, die nicht zu den häufigsten Allergenen zählen, reicht die Angabe „Gewürz(e)“, „Gewürzmischung“, „Kräuter“ oder „Kräutermischung“ in der Zutatenliste aus, solange diese zu höchstens zwei Prozent im Lebensmittel enthalten sind. Ist der Anteil höher, müssen die Gewürze einzeln aufgelistet werden.

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Letzte Änderung 
18. August 2017