Die Herkunftsangabe gehört auf die Eierpackung
Verbraucher wollen auf den ersten Blick erkennen können, woher die abgepackten Eier stammen
Zurzeit muss der Eierkarton geöffnet werden, um die Herkunft der Eier zu erfahren, denn diese klärt nur der Stempelcode. Damit sind viele Verbraucher nicht zufrieden, wie eine Umfrage auf Lebensmittelklarheit.de ergab. Über 80 % Prozent der Teilnehmer der nicht repräsentativen Befragung wünscht sich, dass das Herkunftsland auf der Verpackung steht.
Auf der Eierverpackung ist die Packstellennummer angegeben. Diese sagt jedoch nichts über die Herkunft der Eier aus, sondern ausschließlich über den Ort, an dem sie abgepackt wurden: So können Eierkartons, auf denen „DE“ steht, beispielsweise auch Eier aus den Niederlanden enthalten. Über die tatsächliche Herkunft des Eis informiert nur der Stempel direkt auf dem Ei.
An der Umfrage, die vom 31.8. bis zum 21.12.2011 lief, nahmen 15269 Personen teil. 87 Prozent der Teilnehmer (13283) wünschen sich die Herkunftsangabe auf der Verpackung. 10,5 Prozent der Verbraucher (1604) sind mit der bisherigen Regelung einverstanden. Für 2,5 Prozent der Teilnehmer spielt die Herkunft der Eier keine Rolle (382).
Aus Sicht der Verbraucherzentrale sollten die Vermarktungsnormen für Eier geändert werden. Das Herkunftsland sollte verpflichtend auf der Verpackung zu kennzeichnen sein.
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